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Presse - Juli 2008

Freitag, 25. Juli 2008

Dritter Aufstieg für RC Sport in Serie

Die Altmeister-Vertretungen des TC RC Sport schlossen die diesjährige Tennis-Punktspielsaison überaus erfolgreich ab. Mit den Frauen und Männern der Altersklasse 50 sowie den zweiten Männern der AK 40 erkämpften in der Bezirksliga drei Mannschaften des Clubs den Titel.
Die Männer 40 streben damit den zweiten Aufstieg in Folge an, denn sie spielten im vorigen Jahr noch in der Bezirksklasse. „Wir sind eine sehr verschworene Truppe, die sich durch eine ausgeglichene Besetzung auszeichnet. Wir waren in diesem Winter auch schon in der Halle erfolgreich. Nun wollen wir natürlich gleich den Durchmarsch in die Landesverbandsliga schaffen“, sagt Steffen Strauß zuversichtlich (das hat er so nicht gesagt). Der RC-Kapitän nahm von den sieben Punktspielen, die die Mannschaft alle gewann, an sechs teil und blieb dabei in den Einzeln ungeschlagen. Im entscheidenden Spiel um den Titel wurde Grimma 7:2 bezwungen. „Die Höhe des Sieges hat uns selbst überrascht“, so Strauß. Zu den Stützen des Meisterteams zählten auch Ceslaw Spiewak, Peter Hobusch, Carsten Walter und Gerd Appenfelder.
Ähnlich souverän setzten sich die Männer 50 des RC Sport in Szene. Sie landeten durchweg klare Siege und verwiesen den TC Waldheim II und TC Markranstädt auf die Plätze. Die Frauen 50 verloren zwar ein Spiel, erkämpften aber dennoch vor dem Leipziger TC II und TC Lindenau den Titel.

Rolf Becker

Freitag, 25. Juli 2008

Jahr der Enttäuschungen

Die Frauen des TC RC Sport schrieben in den letzten Jahren eine nach der Wende bisher einmalige Erfolgsgeschichte im Leipziger Tennissport. 2004 erkämpften sie den Titel in der Landesoberliga und stiegen in die Regionalliga Ost auf. In der höchsten ostdeutschen Klasse hielten sich die RC-Frauen nur zwei Jahre auf. 2006 wurde der Titel geholt und danach auch der Nord-Meister Horn und Hamm Hamburg mit 5:1 bezwungen. Damit war man in der 2. Bundesliga und beendete die Saison 2007 mit einem hervorragenden vierten Platz. Der Aufstieg ist untrennbar mit dem Namen Achim Hecht verbunden, der fast im Alleingang das „Wunder“ vollbrachte.
Aber auch für den in dieser Saison eingetretenen tiefen Fall (damit ist nicht nur der Abstieg gemeint) trägt in erster Linie der jetzt 56-Jährige die Verantwortung. Schon im Vorfeld gab es ausreichend Signale, die darauf hindeuteten, dass die „verflixte“ zweite Saison in der 2. Bundesliga die deutlich schwerere würde. Mit Libuse Prusova verließ die Spielerin den Club, die mit ihren Leistungen sowohl am Aufstieg als auch am sicheren Klassenerhalt den Hauptanteil hatte. Im Verlauf der Saison wurde dann deutlich, dass die „Neuen“, die Italienerin Antonella Serra Zanetti und die Münchnerin Caroline Schneider, die erfahrene Tschechin auch nicht annähernd ersetzen konnten. So stand mit dem 7:2 beim Ratinger TC Grün-Weiß vor dem letzten Spieltag nur ein Sieg zu Buche. Der Abstieg stand praktisch fest. Denn mit einem Erfolg beim zuvor schon als Aufsteiger in die 1. Bundesliga fest stehenden TC Blau-Weiß Berlin hätte man eine Sensation vollbringen müssen.
Das wusste natürlich auch Teamchef Achim Hecht. Dennoch betonte er noch am Vorabend des Spiels: „Wir haben zwar nicht die beste Besetzung zur Stelle, aber wir werden die Saison sportlich beenden.“ Genau das ist nicht geschehen. Denn die Leipzigerinnen traten in der Hauptstadt nicht an, übermittelten das dem TC Blau-Weiß Berlin aber laut offiziellem Spielprotokoll per Fax erst eine Stunde und 31 Minuten vor Spielbeginn um 11 Uhr. Viel zu spät. So musste der RC 2500 Euro Strafe zahlen, darf außerdem in den nächsten zwei Jahren nicht aufsteigen. „Für das unsportliche Verhalten haben wir uns schon bei Blau-Weiß Berlin und dem Tennis Bund entschuldigt“, erklärt die RC-Sport-Vorsitzende Gudrun Kaltenborn und betont, dass sich „ähnliches bestimmt nicht wiederholt.“

Rolf Becker

Montag, 07. Juli 2008

Staffelsieger Herren 40-2

Sie haben es geschafft und sind auch am letzten "Finalspiel" ohne Niederlage geblieben. Glückwunsch.

von links: Jörg Kirrbach, Gerd Appenfelder, Ceslaw Spiewak, Peter Hobusch, Steffen Strauß, Carsten Walter, Ingo Schnabelrauch

Freitag, 04. Juli 2008

Auf die "jungen" RC-Sport-Altmeister ist Verlass

Tennis: Männer 30 in Regionalliga auf Anhieb auf Platz drei

Nicht alles lief in dieser Saison beim TC RC Sport so rund wie gewohnt. Vor allem die Frauen machten einigen „Ärger“ (Abstieg aus der 2. Bundesliga und Nichtantreten am letzten Spieltag). Um so erfreulicher ist, dass die RC-Sport-Männer am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Regionalliga perfekt machten. Eine tolle Leistung vollbrachten vor allem die „jungen“ Altmeister. Denn die Männer 30 belegten als Regionalliga-Aufsteiger gleich den dritten Platz in der höchsten ostdeutschen Spielklasse. „In dieser Truppe machte es wirklich Spaß zu spielen“, sagte der mehrfache Leipziger Tennis-Bezirksmeister und Kapitän Volker Schmidt. Zweifellos profitierten sie auch von der seit diesem Jahr gültigen Regelung, dass ein Einsatz sowohl bei den Aktiven als auch Altmeistern möglich ist. So spielten auch der siebenfache Landesmeister Martin Backhaus und der Tscheche Marek Kolar, die zum festen Stamm der Regionalliga-Männer zählten, im RCS-Altmeisterteam. Zu deren Stützen gehörte mit Marco Dietze auch ein weiterer früherer Landesmeister.

Rolf Becker

Donnerstag, 03. Juli 2008

Finale Herren 40-2 Bezirksliaga

Keine Meldung der LVZ, jedoch trotzdem beachtenswert:

Die Herren-Mannschaft 40-2 des RC Sport kämpft an ihrem letzten Punktspieltag der Saison, am Sonnabend, 05. Juli 2008, 14:00 Uhr, auf der Anlage des RC Sport, als momentaner Tabellenführer in der Bezirksliaga Herren 40 um den Staffelsieg. Der Gegner - SV 1919 Grimma - ist, wie die Mannschaft vom RC Sport, bisher ebenfalls ohne Punktverlust. Beide Mannschaften haben alle vorangegangen 6 Punktspiele jeweils gewonnen, so dass erst zum letzten Punktspieltermin über den Staffelsieger entschieden wird. Alle Spiele der Bezirksliaga Herren 40, die am Sonntag, 06. Juli 2008 stattfinden, haben keinen Einfluss mehr auf das Ergebnis des Tabellenersten bzw. -zweiten. Der Sieger erwirbt das Recht, an den Aufstiegsspielen in die nächst höhere Leistungsklasse, die Landesverbandsliga, teilzunehmen. Erhöhte Anspannung ist garantiert. Wir wünschen unseren Jungs viel Erfolg und ein gutes Spiel.

SS



 
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