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Presse - März 2008

Sonnabend, 28. März 2008
Leipziger Volkszeitung

RC Sport schlägt mächtig zu - Tennisteams erfolgreich in der Winterrunde

Wie andernorts steht auch auf der Anlage des TC RC Sport am Elsterwehr der Beginn der Freiluftsaison unmittelbar bevor. Schon in einem Monat geht es hier in der 2. Bundesliga der Frauen und Regionalliga Ost der Männer um Punkte. In der nun zu Ende gegangenen Hallensaison war der Club sehr erfolgreich. Von den sieben Vertretungen des RC Sport, die unter dem Dach um Punkte kämpften, beendeten immerhin drei die Hallensaison als Staffelsieger.
Zwei von ihnen können sich sogar mit dem Titel eines Leipziger Hallen-Mannschaftsmeisters schmücken. Das sind die Frauen 30 und die Talente der Altersklasse U 12. Bei den Frauen 30 entschied erst der Rechenschieber den spannenden Titelkampf, denn vier Vertretungen beendeten in der Bezirksliga die Runde punktgleich an der Spitze. Dabei verlor der TC RC Sport sogar am letzten Spieltag gegen den Delitzscher TC mit 5:7, hatte aber durch das beste Spielverhältnis die Nase vor Waldheim, dem Delitzscher TC und Machern vorn. Unter der Regie der Kapitänin Dörte Neukirchen, die in diesem Winter selbst nicht zum Schläger griff, weil sie Nachwuchs erwartet, erkämpften Kerstin Hirsch, Heike Fiedler, Manuela Jacob, Andrea Schmeh, Maike Hillenbach, Britta Riedel, Nathalie Wagner und Susanne Webersinke den Titel.
Sehr beachtlich auch der Staffelsieg der zweiten Männermannschaft 40 des RC, die erst zum zweiten Mal an der Winterhallenrunde teilnahm und bereits zum zweiten Mal aufstieg. Die RC-Sport-Altmeister sind nun in die Bezirksklasse, nur eine Etage tiefer als ihre erste Garnitur, angekommen.

Rolf Becker


Dienstag, 11. März 2008
Leipziger Volkszeitung

Ausländer dominieren Tennis-Teams

Nach den Tennis-Mannschaften der 2. Bundesliga und Regionalliga Ost liegen jetzt die Aufstellungen für die Oberliga-Vertretungen vor. Auffällig ist, dass auch in den Besetzungen der Teams aus der Region mehr noch als im Vorjahr ausländische Spielerinnen und Spieler auftauchen. Dabei geht der Vorjahres-Vizemeister RC Sport II, der die zweitligaerfahrenen Tschechinnen Tereza Szafnerova und Tereza Belblova an der Spitze aufbietet, recht sparsam mit Importen um. Im Aufgebot befinden sich außerdem Bianca Schlumberger (17), Sofia Raevskaia (16) und Kapitän Theresa Stephani (20).
Der LSC hat mit der tschechischen Stammkraft Andrea Napravova und der Ukrainerin Anna Pastukowa (Studium in Leipzig) ebenfalls zwei Ausländerinnen im Spiel. Die Spitzenposition nimmt Jenny Kühn (25) ein. Der Einsatz der Tochter von Dieter „Zwecke“ Kühn kann allerdings nur sporadisch erfolgen, weil sie in Chicago arbeitet. Wieder zurück beim LSC ist Andrea Fischer (26), die schon vor fast einem Jahrzehnt für die Schleußigerinnen in der Regionalliga spielte.
Bad Lausick kämpft sogar mit vier Tschechinnen. Dabei ist bemerkenswert, dass hinter Ivana Jiraskova und Tereza Adamkova die 18-jährige sächsische Hallen-Landesmeisterin Franziska Steinhardt erst an dritter Stelle auftaucht.
Den Vogel hinsichtlich der Meldung von Ausländerinnen schießt überraschend der LTC 1990 ab. Auf dessen Meldeliste stehen fünf Spanierinnen und eine Schwedin. „Die jungen Spanierinnen habe ich durch meine Trainertätigkeit auf Mallorca kennen gelernt. Sie kommen auf gar keinen Fall in allen Spielen zum Einsatz. Die Mannschaft hat keine Aufstiegsambitionen. Absteigen wollen wir aber auch nicht“, unterstreicht Trainer Markus Perschke.
Auch bei den LTC-Männern ist der Ausländeranteil sehr hoch. Der tschechische Spitzenmann Jiri Skoloudik ist dabei seit einigen Jahren eine feste Größe. Der 20-Jährige hat sich in der Weltrangliste auf den 694. Platz verbessert und steht damit deutlich vor dem besten Sachsen Christian Haupt. Dazu bietet der Club vom Sportforum je einen Russen, Briten, Slowenen und Italiener auf. Mit dem Ex-Kölner Stefan Puhlvers und Marc Waldhausen aus Wernigerode haben sich zudem zwei starke Spieler beim LTC angemeldet, die in Leipzig studieren. Die SG LVB setzt drei Tschechen und einen Briten im Stammsechser ein.

Rolf Becker

 

Freitag, 7. März 2008
Leipziger Volkszeitung

Tennis-Coach aus Leidenschaft

Gregor Baron betreut beim TC RC Sport die Jüngsten

Zentrum
Seit seinem achten Lebensjahr spielt der Ur-Leipziger Gregor Baron Tennis. Doch dass der Sport einmal zu seinem Beruf werden könnte, daran dachte der 29-Jährige zunächst nicht.
Nach dem Abitur nahm er an der Universität Leipzig ein Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaften auf. Doch nach jetziger Lage der Dinge wird es wohl bei ihm auch in der Zukunft beim Beruf des Tennis-Trainers bleiben. Die Lizenz dafür besitzt er.
„Die Aufgabe als Trainer füllt mich völlig aus. Zusammen mit Volker Schmidt haben wir beim TC RC Sport schon vor einigen Jahren eine Tennisschule eröffnet. Dabei habe ich ich schnell erkannt, dass mir die Arbeit mit den Jüngsten die größte Freude bereitet“, berichtet Baron. Deshalb besteht zwischen ihm und Schmidt eine solche Arbeitsteilung, dass sich Baron vor allem mit den Jüngsten befasst. Im vorigen Jahr wurde „sein“ U-10-Team des TC RC Sport mit Anika Zaddach, Sophie Sperlich, Sophie Hirsch, Josef Abu Baker und Felix Hobusch sächsischer Mannschaftsmeister. Dass es viel Freude bereitet, bei Gregor Baron das Tennisspielen zu lernen, das hat sich offensichtlich bei Eltern und Kindern herum gesprochen. Inzwischen hat er schon etwa 70 Mädchen und Jungen unter seinen Fittichen. Auch im Winter ruht der Trainingsbetrieb nicht. Baron hat sich dafür entschieden, mit „seinen“ Kindern überwiegend in der Schleußiger Traglufthalle des LSC zu trainieren. „Diese Halle hat für uns zwei Vorteile. Erstens liegt sie viel näher als beispielsweise Abtnaundorf oder Paunsdorf, und das ist gerade bei den Kleinen sehr wichtig. Zum zweiten können wir in dieser Halle wie im Freien auf Sandplätzen spielen“, begründet er. Bald geht es wieder auf die Freiluftanlage am Elsterwehr.
Baron hat noch eine weitere Aufgabe übernommen. Er betreut eine Gruppe von zehn Studentinnen und Studenten der Universität Leipzig im Rahmen des Studentensports. Auch Erwachsene sind bei Baron gern gesehen: „Bekanntlich kann man Tennis wie kaum eine andere Sportart aktiv bis ins hohe Alter betreiben.“

Rolf Becker

 

 



 
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