Donnerstag, 25. Juni 2009
Sensationeller Erfolg von Josef Abu Baker bei den Deutschen Jugendmeisterschaften

Josef Abu Baker (geb. 1997)
Der Leipziger Josef Abu Baker feierte am Mittwoch (24.06.09) bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ludwigshafen einen 6:2, 3:6, 7:6 Erfolg gegen den an Nr. 4 gesetzten Niedersachsen Gojko Trifunovic. Dabei beherrschte er seinen höher eingestuften Gegner über weite Strecken des Spiels nach belieben. Bei einer 3:2 Führung im 2.Satz ließ er sich, durch einige „Mätzchen“ seines Gegners, aus der Ruhe bringen, was prompt mit dem Satzverlust bestraft wurde. Im Matchtiebreak zeigte er Nervenstärke und tolles Angriffstennis und gewann diesen mit 10:8. Leider hatte er schon zuvor sein 1. Gruppenspiel gegen Lukas Buth aus Rheinland-Pfalz mit 1:6, 2:6 verloren und konnte sich als Gruppenzweiter nicht für das Hauptfeld qualifizieren. „Schon im 1. Match, das Josef verloren hat, war ich von seinem unbekümmerten Spiel begeistert. Nur weil er zu selten auf diesem hohem Niveau spielen kann, ging er als Verlierer vom Platz. Wie er allerdings im 2. Match taktische Vorgaben erfüllte und auch in wichtigen Momenten die Nerven behielt, war sensationell“, urteilte Landestrainer Peter Mayer, der Josef bei den Meisterschaften betreute. Der zweite sächsische Teilnehmer Benedict Minkner hatte als jüngerer Jahrgang einen schweren Stand und verlor sein 1.Spiel gegen den ein Jahr älteren Herrmann Gertmann aus Düsseldorf mit 1:6, 1:6. Nach den Verletzungen von Sarah-Maria und Carlo Richter und der Absage von Marius Schumacher stellte der STV nur 2 Teilnehmer.
N.N., (www.stv-tennis.de)
Dienstag, 09. Juni 2009
Landesmeisterschafen mit Erfolgen für RC sport
Neue Form der Landesmeiserschaften ein voller Erfolg
Bis zum späten Sonntagabend waren bei den 19. Landesmeisterschaften auf
der Anlage des Leipziger SC 1901 packende Kämpfe zu erleben. Danach
waren sich Aktive wie Funktionäre einig, dass sich die neue Form, die
Titelkämpfe für die Aktiven und alle Altersklassen der Senioren gemeinsam
durchzuführen, bewährt hat. Die ungewöhnlich große Resonanz mit über 150
Teilnehmern stellte dabei an die Organisatoren um Götz Prusas, Peter Mayer,
Franziska Starke, Markus Bienert, Rainer Becker und Gerd Lindner höchste
Anforderungen. „Allen Helfern, die diese Meisterschaften zu einem vollen
Erfolg werden ließen, gilt ebenso wie dem gastgebenden Leipziger SC 1901,
der für hervorragende Bedingungen gesorgt hat, mein ganz herzlicher Dank“,
lobte die STV-Präsidentin Christina Hellmich. Die am Sonnabendabend
durchgeführte Players Party rundete die gelungene eranstaltung noch ab.
Bei den Aktiven, bei denen sich schon am Sonnabend Andrea Fischer
(Leipziger SC 1901) und Christian Haupt (TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz)
in den Einzeln durchgesetzt hatten, sicherten sich Louisa Werner (TC Bad
Weißer Hirsch Dresden) und Sofia Raevskaia (TC RC Sport Leipzig) sowie
Mark Tanz und Marius Schumacher (TC Leipzig) die Doppel-Titel. Die Siege
in der B-Klasse gingen an Caroline Christfreund (TC Bad Weißer Hirsch
Dresden) und Martin Rosenkranz (BSV Chemie Radebeul), in der C-Klasse
waren Carolin Böhm (1. TC Waldheim) und Sebastian Schalla (ESV Dresden)
erfolgreich.
Die Altmeister lieferten sich in sechs Altersklassen bei den Herren und fünf
bei den Damen packende Kämpfe. Die Einzel-Titel erkämpften bei den
Herren Marco Dietze (30), Oleg Barsukov (40/beide TC RC Sport Leipzig),
Ernst Schneider (50/1. TC Waldheim), Peter Kruber (55/Rot-Weiß Naunhof),
Michael Böhme (60/TC Zittau-Weinau) und Herbert Claus (65/SV Leipzig
1910). Bei den Damen waren Tina Mutert (30/TC RC Sport Leipzig), Heike
Pursche (40/TC Zittau-Weinau), Doris Becher (50/TG Stadtpark Chemnitz),
Antje Hellriegel (60/Leipziger TC 1990) und Annemarie Schulz (70/Leipziger
SC 1901) erfolgreich.
N.N., (www.stv-tennis.de)
Dienstag, 09. Juni 2009
RC sport Jubelt Doppelt
Tennis-Teams für neue Regionalliga qualifiziert
Die Punktspielsaison 2009 in der Tennis-Regionalliga Ost ging am Wochenende für den RC Sport Leipzig mit dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte zu Ende. Denn sowohl die Männer als auch Frauen schlossen die letzte Meisterschaft in dieser Klasse als die am besten platzierte sächsische Mannschaft ab. Damit schafften beide die direkte Qualifikation für die neue Regionalliga Südost.
Die RCS-Männer wurden Dritte hinter Rot-Weiß Berlin und dem SC Charlottenburg. Dennoch mussten die Schützlinge von Teamchef Gunter Reißaus bis zum späten Sonntagabend noch bangen. Dann erst war klar, dass sie ihren Platz vor Dresden-Blasewitz sicher hatten. „Wir hätten schon am Sonnabend im Heimspiel gegen Charlottenburg fast alles klar machen müssen“, ärgerte sich Reißaus nach der 4:5-Niederlage. Knackpunkt dieser Partie war, dass ausgerechnet Routinier Martin Backhaus sein Spiel nach haushoher Führung verlor. Die entscheidende Begegnung in Reichenbach gewannen dann Tomas Toman, Tomas Hrabec, Mark Tanz, Simone Badini, Thomas Pindur und Michal Tyml dank einer starken kämpferischen Leistung.
Schon vor den letzten beiden Spielen war den von Gregor Baron betreuten Club-Frauen der Rang des besten sächsischen Teams nicht mehr streitig zu machen. Daran änderten auch die Niederlagen gegen Blau-Weiß Berlin II (4:5) und bei den Zehlendorfer Wespen (1:8) nichts mehr. In der Endabrechnung belegen die Leipzigerinnen hinter den Wespen, Berlin II und Charlottenburg den vierten Platz.
Rolf Becker
Montag, 08. Juni 2009
Beide Leipziger Teams schaffen Qualifikation für neue Regionalliga Südost
Spannender hätte die Punktspielsaison in der Regionalliga Ost der Aktiven kaum zu Ende
gehen können. Aus sächsischer Sicht stand dabei im Mittelpunkt des Interesses, welche
der drei sächsischen Vertreter sich bei den Herren am besten platzieren kann und damit
die direkte Qualifikation für die neue Regionalliga Südost schafft. Am Ende behauptete der
TC RC Sport Leipzig den Platz an der Sonne, den die Mannschaft schon nach dem 5:4-Sieg im Sachsen-Derby beim TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz einnimmt.
Doch beim Doppelprogramm des letzten Wochenendes wurde es noch einmal ganz eng.
Denn der TC RC Sport Leipzig musste am Sonnabend eine 4:5-Niederlage gegen den SC
Charlottenburg einstecken, während die Dresdner einen standesgemäßen 8:1-Sieg gegen
den Neuling 1. TC Trinum feierten. Damit war bei Punktgleichheit Blasewitz
zwischenzeitlich sogar durch das bessere Spielverhältnis an den Leipzigern
vorbeigezogen. Nun brauchte RC Sport Leipzig unbedingt einen Sieg in Reichenbach und
musste zudem darauf hoffen, dass die Dresdner nicht bei dem schon vorher
feststehenden ostdeutschen Meister LTTC Rot-Weiß Berlin gewinnen. Die Vogtländer
hatten zwar am Sonnabend durch die hohe 1:8-Niederlage bei den Zehlendorfer Wespen
auch theoretisch ihre Chance verspielt, Sachsen-Primus zu werden, doch der Ehrgeiz des
Neulings war dennoch ungebrochen. Tatsächlich brachten die Reichenbacher den Gast
aus der sächsischen Messemetropole an den Rand einer Niederlage, denn sie führten
nach den Einzeln mit 4:2. Doch die Schützlinge von Teamchef Gunter Reißaus zogen den
Kopf tatsächlich noch aus der Schlinge. Durch den Gewinn aller drei Doppel gewannen sie
noch mit 5:4. Dennoch mussten sie noch einige Stunden zittern. Erst am späten
Sonntagabend stand fest, dass der LTTC Rot-Weiß Berlin gegen Blau-Weiß Dresden-
Blasewitz mit 5:4 gewonnen hat. Damit belegt der TC RC Sport Leipzig hinter LTTC Rot-Weiß Berlin und SC Charlottenburg den Bronzerang, Blau-Weiß Dresden-Blasewitz wurde
Vierter, während es für den mit drei Siegen sehr gut gestarteten VTC 1892 Reichenbach
doch nur zum siebenten Platz reichte.
Bei den Damen stand schon vor dem Finale fest, dass der TC RC Sport Leipzig die
Nummer eins von den beiden sächsischen Vertretern wird. Daran änderte auch nichts
mehr, dass die Leipzigerinnen zum Abschluss gegen Blau-Weiß Berlin II mit 4:5 und bei
den Zehlendorfer Wespen mit 1:8 zwei Niederlagen einstecken mussten. Dennoch
behaupteten sie den vierten Platz hinter den Zehlendorfer Wespen, Blau Weiß Berlin II
und SC Charlottenburg. TC Blau-Weiß Dresden-Blasewitz verlor auch die beiden letzten
Spiele bei den beiden Neulingen 1. TC Magdeburg mit 3:6 und Grün-Weiß Nikolassee mit
4:5. Damit beendete das Team aus dem Dresdner Waldpark die Saison als siegloser
Tabellenletzter.
In der Landesoberliga steht erst ein Meister fest. Bei den Herren reichte dem Chemnitzer
TC Küchwald ein hauchdünner 5:4-Sieg gegen den Leipziger TC 1990, um den ersten
Platz ins Ziel zu retten. Am Ende gibt nur ein einziger Spielpunkt den Ausschlag für die
Chemnitzer gegenüber dem punktgleicher TC Bad Weißer Hirsch Dresden, der BSV
Chemie Radebeul 7:2 bezwang. Bei den Damen wurde die Entscheidung vertagt, denn
wie alle übrigen Begegnungen am Sonnabend fiel auch das „Endspiel“ zwischen dem
Chemnitzer TC Küchwald und dem Leipziger SC 1901 dem Regen zum Opfer. Allerdings
gehen die Chemnitzerinnen mit einem deutlichen Plus in die für den 20. Juni vorgesehene
Neuauflage. Denn die Leipzigerinnen verloren am Sonntag die „Hängepartie“ gegen TC
Bad Weißer Hirsch Dresden mit 4:5. Nun kann sich das Team aus dem Chemnitzer
Küchwald sogar eine knappe Niederlage gegen den Leipziger SC 1901 leisten.
N.N., (www.stv-tennis.de)