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Spannendstes Ostliga-Finale aller Zeiten! Kleine Titelchance für RC Sport.


Leipzig. Am Wochenende geht die Tennis-Ostliga-Saison zu Ende. Ein so spannendes Finale wie diesmal bei den Männern hat es in der seit 2010 bestehenden höchsten ostdeutschen Liga noch nicht gegeben. Denn von den insgesamt acht Mannschaften verfügen an der Spitze fünf über je 8:4 Zähler, und machen den Meister unter sich aus. Vier von ihnen stehen sich in direkten Vergleichen gegenüber, sodass auf jeden Fall der Kampf um den Titel durch die kleinen Punkte entscheiden wird. Zum Spitzenquintett gehört auch der TC RC Sport Leipzig, der bisher als einziger 2016 und 2017 zweimal hintereinander ostdeutscher Meister werden konnte. Ob es trotz der erneut starken Saison zur Titelverteidigung reicht, ist fraglich. Gegen das Team vom Elsterwehr sprechen die kleinen Punkte, aber auch die Ansetzungen. Bei den Unterpunkten nimmt RC Sport mit 28:26 den dritten Platz ein, doch die folgenden Teams Frohnau und Nikolassee liegen exakt gleichauf. Mit Spitzenreiter Zehlendorf (33:21) und Dresden-Blasewitz (31:23) haben zwei Teams die klar bessere Ausgangsposition. Nur wenn beide verlieren, kann RC Sport wieder Meister werden. Und müsste natürlich selbst gewinnen, und das auch nach möglichst hoch. Das wird am Sonntag in Berlin beim TV Frohnau schwer. „Natürlich will die Truppe das letzte Spiel gewinnen, und wir treten auch in starker Besetzung mit dem Italiener Davide Pontoglio an der Spitze an. Doch wir können rechnen – die vor uns liegenden Mannschaften haben die klar besseren Chancen. Aus meiner Sicht liegen die Vorteile beim derzeitigen Zweiten Blau-Weiß Dresden-Blasewitz“, urteilt der langjährige RC-Sport-Teamchef Gunter Reißaus. Tabellenführer Zehlendorf steht beim Hauptstadtrivalen Nikolassee vor der schwereren Aufgabe als die Dresdner, die den Leipziger TC 1990 empfangen. Das Team aus dem Sportforum, im Vorjahr mit heimischen Spielern Vizemeister, wurde durch Verletzungen arg gebeutelt und steht schon vor dem letzten Spiel definitiv als Absteiger fest. Trotzdem verspricht LTC-Spieler Toni Pflug : „Natürlich bestreiten wir dieses Spiel mit unserer derzeit bestmöglichen Besetzung. Dazu fühlen wir uns sportlich den anderen gegenüber verpflichtet. Wir haben selbst noch ein Ziel, nämlich die Saison nicht als Tabellenletzte zu beenden. Auf jeden Fall werden wir den Dresdnern den Sieg nicht schenken.“ Mit dabei nach seinen Flitterwochen ist auch Henning Thrien. 

Rolf Becker (LVZ)

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