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Beide Titel des 1. R.C. Sport Wintercups gehen nach Bayern!

Der TC RC Sport Leipzig macht sich um die Turnierszene in und um Leipzig sehr verdient. Mit dem 1. R.C. Sport Wintercup richtete dieser traditionsreiche Verein, der in diesem Jahr seinen 125. Geburtstag feiert, am vergangenen Wochenende im Tennispark Zwenkau bereits die zweite Veranstaltung in dieser Hallensaison aus, bei der es um Punkte für die deutsche Rangliste ging. Entsprechend stark war die Beteiligung, denn unter den fast 50 Spielerinnen und Spielern aus zehn Bundesländern befanden sich immerhin 20, die in den aktuellen deutschen Ranglisten bei den Damen und Herren geführt werden. Für die sächsischen Teilnehmer, zumindest für die, die in Zwenkau dabei waren, war die Konkurrenz jedenfalls etwas zu stark. Denn während durch die noch 13-jährige Isabella Lettieri (Rot-Weiß Bayreuth) und den für den TB Erlangen spielenden 26-jährigen Polen Bartosz Wojnar beide Turniersiege nach Bayern gingen, stellte das Erreichen des Halbfinales von Jasmin Fleischer (VTC 1892 Reichenbach) im Damen-Einzel die beste sächsische Platzierung dar.

Mit Bartosz Wojnar siegte im Herren-Einzel immerhin ein Spieler, der ein Jahr lang für einen sächsischen Verein spielte. Das war 2017 der Fall, als er für den SV Dresden Mitte 1950 in der Ostliga aufschlug. Sein Erfolg in Zwenkau kam jedoch überraschend, denn er war nur an Nummer sieben gesetzt und musste schon auf dem Weg ins Endspiel zweimal sehr hart kämpfen. So im Viertelfinale beim 4:6, 6:3, 10:4 gegen Alexander Schällig (1. TC Zwickau) und danach im Halbfinale beim 6:4, 4:6, 13:11 gegen den an Nummer zwei gesetzten Pit Malaszszsak (SC Charlottenburg). Im Endspiel bezwang Wojnar den ebenfalls unerwartet so weit gekommenen Bernhard Wieand (Rot-Blau Regensburg) mit 6:4, 7:5. Als Nummer sechs der Setzliste hatte der 23-jährige Wieand im Halbfinale den topgesetzten Joshua Kugel (19/Grün-Weiss Nikolassee 1925) mit 6:2, 6:7, 10:7 aus dem Rennen geworfen. Von den Sachsen kam wie Alexander Schällig nur Paul-Philipp Schön (Blau-Weiß Dresden-Blasewitz) bis ins Viertelfinale, scheiterte hier aber am späteren Finalisten Bernhard Wieand mit 3:6, 6:2, 3:10.

Der Turniersieg von Isabella Lettieri im Damen-Einzel stellt schon deshalb eine Überraschung dar, weil die junge Bayreutherin nicht gesetzt war. Doch sie feierte auf dem Weg ins Endspiel einen klaren Zwei-Satz-Sieg nach dem anderen, im Halbfinale mit 6:1, 6:0 gegen Jasmin Fleischer. Im Endspiel rang sie dann auch die topgesetzte 17-jährige Russin Sofiya Afandieva, die für den Potsdamer TC Rot-Weiß spielt, mit 6:3, 0:6, 10:6 nieder. An Afandieva war im Halbfinale die 28-jährige Sofia Raevskaia (SC Charlottenburg), die fast ein Jahrzehnt lang für RC Sport Leipzig spielte, mit 1:6, 3:6 gescheitert. Jasmin Fleischer hatte auf dem Weg ins Halbfinale nach dem 6:3, 6:2-Auftaktsieg gegen Nicole Musielak (TSG Heidelberg) im Viertelfinale die zwölfjährige Helene Sommer (Leipziger TC 1990) nur hauchdünn mit 7:5, 1:6, 11:9 bezwungen. Die 23-jährige Reichenbacherin zeigte sich mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden: „Nach langer Verletzungspause konnte ich endlich wieder ein Turnier bestreiten. Deshalb freue ich mich auch sehr, dass ich hier bis ins Halbfinale bekommen bin.“

In der Nebenrunde gab es durch Stefan Schneider (1. TC Waldheim) und Lola Giza (Sportpark Dresden) zwei sächsische Siege.


Quelle: stv-tennis.de

Autor: Rolf Becker



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