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Espenhain ungeschlagen – nun kommt das Derby

Leipzig. Nach vier von sieben Spieltagen der dritten Tennis-Liga ist klar: Drei ungeschlagene Teams – unter anderem Neuling TLZ Espenhain – spielen in der Südost-Staffel um den Sieg. Fünf Mannschaften kämpfen gegen den Abstieg – darunter der RC Sport Leipzig, der endlich sein erstes Regionalligaspiel seit Jahren gewann.


„Es war ein 6:3-Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten Bamberg“, sagte Constantin Schmitz, der seinen dritten Einzel-Erfolg verpasste, aber im Doppel mit dem Italiener Guiseppe La Vela den umjubelten fünften Punkt herausspielte. „Wir haben das erste Mal zusammengespielt und gut harmoniert“, so der aus dem Rheinland stammende Wahl-Leipziger.


Wichtig für die Männer vom Elsterwehr: Sie führten nach den Einzeln 4:2, was sich tatsächlich als halbe Miete herausstellte. Und sie zeigten in allen vier Champions-Tiebreaks (3. Satz) Nervenstärke sowie gute Kondition. So gewann Junior Nikolai Barsukov (16) nach Satz-Rückstand sein erstes Regionalliga-Match gegen einen elf Jahre älteren Tschechen mit 10:8.


Kapitän Florian Daffner sagte: „Für Guiseppe war es das erste Match für uns. Er war am Anfang noch etwas nervös. Als er sich an die Bedingungen gewöhnt hatte und befreiter aufspielte, hat er das super gelöst.“ Damit konnte das RC-Team auch das Fehlen der Nummer eins aus Argentinien kompensieren. Dies gelang am Sonntag beim Top-Favoriten in München nicht. Da wirkten die Leipziger müde, war das Match schon nach den Einzeln (1:5) entschieden, nachdem nur Tomas Toman gepunktet hatte.


Die Espenhainer feierten zwei 5:4-Erfolge und wahrten dabei nicht nur ihre weiße Weste, sondern taten auch den Leipzigern im Abstiegskampf einen riesigen Gefallen. Dass es diesmal für das TLZ gegen zwei bayerische Teams enger wurde, war absehbar. Denn am Samstag spielten in Nürnberg mit Aliaksandr Bulitski, Tristan Nitschke, Bastian Trinker und Tobias Scheinert gleich vier „echte“ Espenhainer und nur zwei Gastspieler aus Kroatien und Portugal.


„Dabei hätten wir fast eine 4:2-Führung noch verspielt. So etwas kommt alle 20 Jahre mal vor“, sagte TLZ-Sportchef Tim Wittig. Doch im Tiebreak war das Duo Serdarusic/Trinker, das den ersten Satz 0:6 abgegeben hatte, voll da und spielte beim 10:0 wie im Rausch.


Am Sonntag setzte das TLZ bei der Hitzeschlacht daheim gegen Straubing den Griechen Michail Pervolarakis, dessen Doppel-Finale tags zuvor in Karlsruhe extra von 18 auf 13 Uhr vorverlegt worden war. Dem 27-Jährigen sah man eine langwierige Schulterverletzung beim Aufschlag noch an, doch er steuerte einen Punkt im Doppel bei. Am Samstag braucht RC Sport daheim gegen Nürnberg wieder einen Sieg für den Klassenerhalt, am Sonntag (jeweils 11 Uhr) steigt in Espenhain das mit Spannung erwartete Derby. fs




Quellenangabe: Leipziger Volkszeitung vom 11.07.2023, Seite 20

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